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VG Pfaffenhausen  |  E-Mail: poststelle@vgem-pfaffenhausen.de  |  Online: http://www.vgem-pfaffenhausen.de

Konzeption

Wir stellen uns vor:

"Kindertagesstätte St. Christophorus"

 

 

Unser Leitsatz: 

„Gebildet werden kann man nicht, bilden muss man sich selbst“

(Prof Dr. Gerd E. Schäfer)

 

 

Unser Bild vom Kind: 

Jedes Kind gestaltet seine Bildung und Entwicklung von Geburt an aktiv mit. Gleichzeitig unterscheidet es sich durch seine Persönlichkeit und Individualität von anderen Kindern. Kinder wollen von sich aus lernen, sind neugierig und besitzen einen Erkundungs-und Forscherdrang. Sie lernen mit Begeisterung, mit bemerkenswerter Leichtigkeit und Geschwindigkeit, vor allem innerhalb eines sozialen Gefüges. Zugleich sind sie reich an Ideen und Einfällen. Im Bildungsgeschehen nehmen sie eine aktive Gestalterrolle bei ihren Lernprozessen ein.

 

 

Einrichtung:

Die Kindertagesstätte St. Christophorus liegt im Ortskern von Pfaffenhausen. Sie wurde neu gebaut nach den Anforderungen des BayKiBiG, SGB VII § 22 und des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans, sowie der Handreichung für die pädagogische Arbeit mit unter Dreijährigen und den Bildungsleitlinien.

Somit ist sie eine familienergänzende Einrichtung mit Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag.

Insgesamt besteht die Kindertagesstätte aus 3 Kindergarten-Stammgruppen und 2 Krippen-Stammgruppen mit je 2 Intensivräumen, die je nach Alter der Kinder unterschiedlich belegt sind. Zusätzlich stehen den Kindern, den Eltern und dem Personal folgende Funktionsräume zur Verfügung:

Elternwarteraum, Teamzimmer, Büro, 2 Bewegungsräume (je einen für Kindergarten und Krippe), Turnraum, Schlafraum, Kinderbistro, Medienraum, Lernwerkstatt, Gestaltungsraum, Bau-/Konstruktionsraum, Sanitärraume, Lager-/Abstellräume, Hauswirtschaftsräume.

Zu der Einrichtung gehört eine Außenanlage mit separatem Garten für die Krippe.

Es sind ausreichend Parkplätze für Personal und Eltern vorhanden.

 

Die Kindertagesstätte St. Christophorus ist eine gemeinnützige Einrichtung der Marktgemeinde Pfaffenhausen. Träger ist ebenfalls die Marktgemeinde Pfaffenhausen. Das Bindeglied zwischen Kindertagesstätte und Träger bildet der Kindergartenausschuss, der aus Mitgliedern des Marktrates besteht.

Die Einrichtung wird mit drei Kindergartengruppen mit Kindern im Alter von 3 - 6 Jahren und zwei Krippengruppen im Alter von 1 - 3 Jahren betrieben. 

 

Grossansicht in neuem Fenster: Luftansicht Kita Pfaffenhausen

 

Anschrift:

Kindertagesstätte St. Christophorus

Burgstraße 13

87772 Pfaffenhausen

Tel. 08265/91179500

E-Mail: kita.Pfaffenhausen@t-online.de

 

 

Anschrift des Trägers:

Marktgemeinde Pfaffenhausen

Hauptstraße 34

87772 Pfaffenhausen

Tel.: 08265/9698-0

carola.glueck@vgem-pfaffenhausen.de

 

 

Pädagogik der Einrichtung:

Projekt- und kindorientiertes Arbeiten:

Projekte vereinen bereichsübergreifende Bildungsprozesse und ganzheitliche Kompetenzentwicklung. Sie bieten einen idealen Rahmen dafür, alle Basiskompetenzen zu entwickeln. Die Ideen der Kinder werden aufgegriffen und in den Projekten weiterverfolgt. Dies fördert in besonderem Maße ihr Selbstkonzept und ihre Selbständigkeit. Indem sie maßgeblich ihren Bildungsprozess mitgestalten, stärken sich ihre kommunikativen Kompetenzen, ihre Fähigkeiten, sich in einem sozialen Gefüge zu positionieren und auch zu behaupten. Die Kinder werden widerstandsfähiger gegenüber den vielfältigen Anforderungen in unserer Gesellschaft und sind so bestens auf die Schule und das Leben vorbereitet.

Durch den fortwährenden Wechsel von Methoden (z.B. Diskussion, Besichtigung, Erforschen und Experimentieren, Rollenspiel, kreatives Gestalten, Musik, Reflexion, Bewegung, Austausch, Beobachtung...)  können wir tief in das Thema und dessen Struktur eindringen. Dadurch erwerben die Kinder selbst Wissen und Kompetenzen, die sie auf andere Situationen im Alltag immer wieder übertragen können. Sie lernen, wie sie selbst am besten lernen können.

Bei der Projektarbeit machen wir uns gemeinsam mit den Kindern auf zu einer spannenden Abenteuer- und Entdeckungsreise. Hierbei greifen wir auf die Erfahrungsschatzkiste der Erwachsenen und Kinder zurück und lernen auf Augenhöhe von- und miteinander. Dabei entstehen viele besondere Erlebnisse, die Kinder- und Erwachsenenaugen strahlen lassen. Die Tore zur großen weiten Welt öffnen sich in einer Weise, die der kindlichen Art zu lernen am meisten entspricht und sie weiter ausdifferenziert. 

 

Weitere wichtige Aspekte unserer pädagogischen Arbeit: 

Kinderschutzauftrag:

Jedes Kind hat das Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Wesentlich sind dabei insbesondere auch das Recht auf gesundes Aufwachsen sowie der effektive Schutz des Kindeswohls. Die Pflege und Erziehung des Kindes ist Pflicht und Recht der Eltern. Durch den § 8a SGB VIII gibt es einen gesetzlich verankerten Schutzauftrag, zu dem wir verpflichtet sind. Unser Ziel ist Sicherstellung eines effektiven Kinderschutzes und dessen kontinuierliche Weiterentwicklung.

Dafür sind die Zusammenarbeit mit den Eltern und die Vernetzung mit unterschiedlichen Institutionen, wie Träger, Jugendamt, Polizei und Kinder- und Jugendhilfe sehr wichtig. Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit stehen präventive Angebote und Maßnahmen.

Sollte Gefahr im Verzug sein, sind wir verpflichtet unverzüglich das Jugendamt zu informieren. In diesem Fall geht Kinderschutz vor Datenschutz.

 

Inklusion:

Inklusion betrifft uns alle: Wenn jeder Mensch – mit oder ohne (drohende) Behinderung, entwicklungsverzögert oder hochbegabt und unabhängig von seiner Herkunft – überall dabei sein kann, dann ist das gelungene Inklusion. Sie ist eine Frage der Haltung und benötigt gesellschaftliche Akzeptanz. Für uns bedeutet Inklusion, dass Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Glauben oder wegen einer körperlichen, seelischen beziehungsweise geistigen Beeinträchtigung ganz selbstverständlich in der Mitte unserer Kita-Gemeinschaft leben. Wir vertreten eine Pädagogik der Vielfalt und Vielfalt ist bei uns Normalität.

 

In unserer Einrichtung arbeitet eine zusätzliche Inklusionsfachkraft. Zudem ist eine enge Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen bzw. Förderstellen sichergestellt. Es finden regelmäßige Treffen und Gespräche zum aktuellen Förderbedarf bzw. Entwicklungsstand der betreffenden Kinder statt. In der Kindertagesstätte nehmen die Kinder ganz selbstverständlich am alltäglichen Gruppenleben teil. Durch dieses Miteinander lernen alle Kinder voneinander, Verschiedenartigkeit zu akzeptieren, sich in ein unterschiedliches Entwicklungstempo einzufühlen und Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen.

 

Übergang zur Schule:

Der Wechsel von der Kindertagesstätte in die Grundschule ist für die Kinder ein großer Schritt mit neuen Anforderungen. Unser Ziel ist es, die Kinder und ihre Eltern über die Bedeutung des Schuleintritts zu informieren und sie durch die gemeinsame Gestaltung des Übergangsprozesses zu unterstützen. Wir arbeiten gut mit der Grundschule Pfaffenhausen zusammen, was den Kindern ebenfalls bei der Bewältigung des Übergangs hilft.

Um das gegenseitige Kennenlernen zu ermöglichen und Vertrauen aufzubauen, finden ein Kooperationsprojekt und ein Schnuppertag in der Schule statt. Die Kinder werden bei uns bestmöglich auf die Schule vorbereitet, da sie durch die pädagogische Arbeit in der Kindertagesstätte in allen Kompetenzbereichen intensiv gefördert werden.  

 

Sprache und Integration: 

Offensive „Frühe Chancen“                           

Unsere Kindertagesstätte ist eine „Sprach-Kita: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“.

 

Sprachliche Bildung wird im Rahmen des Bundesprogramms als eine Querschnittaufgabe verstanden. Es geht dabei nicht um ein pädagogisches Zusatzangebot, sondern um eine grundsätzliche Aufgabe des pädagogischen Arbeitens. Die Sprachexpertin hat eine Schlüsselrolle inne, weil sie sozusagen und im positiven Sinne „neben dem Alltag“ steht. Sie kann sich mit voller Konzentration einem einzelnen Thema – dem Thema Sprache und sprachliche Bildung – widmen und den Fokus ganz drauf setzen.

 

Gerade weil die Kolleginnen intensiv in die alltägliche pädagogische Arbeit eingebunden sind, ist es wichtig, dass die zusätzlich eingestellte Sprachexpertin sozusagen einen Schritt zurücktritt.  So ist es ihr möglich die Gesamtsituation zu analysieren und dann  neue, hilfreiche Impulse für die Spracherziehung zu erarbeiten und in der Einrichtung zu integrieren. 

 

Gesundheitserziehung:

Ein wichtiger Bestandteil in unserer pädagogischen Arbeit ist die Gesundheits-erziehung. Neben der Teilnahme an der Gesundheitswoche achten wir auch im Alltag auf eine gesunde Ernährung und bieten den Kindern regelmäßig Obsttage und Müslifrühstück an. Wir nehmen am europäischen Schulobstprojekt teil und werden hierbei mit Obst und Gemüse von einem Biohof beliefert. In regelmäßigen Abständen bereiten die Eltern den Kindern eine gesunde Mahlzeit zu. 

 

Öffnungszeiten:

Die Öffnungszeiten der Kindertagesstätte orientieren sich an den Bedürfnissen der Eltern, die durch eine jährliche Umfrage ermittelt werden. Dadurch haben sich folgende Öffnungszeiten ergeben:

 

Montag – Freitag

7:00 Uhr – 17:00 Uhr

 

Innerhalb dieser Öffnungszeiten sind verschiedene Buchungszeiten möglich.

Im August sind 3 Wochen Betriebsferien. Weitere Schließtage ergeben sich bei Brückentagen, an Weihnachten sowie ein Tag beim Betriebsausflug. Insgesamt sind dies ca. 16 – 18 Tage im Jahr. 

 

Anmeldung:

Die Anmeldung erfolgt zum 1. September und 1. März und findet nach Ankündigung im März – April statt.

 

Bei vorhandenen Plätzen können in dringenden Fällen Kinder im Laufe des Jahres zum Ersten jeden Monats angemeldet werden.

 

Die Anmeldung nimmt die Kindergartenleiterin entgegen. Für Auskunft steht Ihnen das gesamte Team zur Verfügung. 

 

Elternbeitrag:

Buchungszeit :              Kindergarten:               Krippe:

bis zu 4 Std.                    65,00 €                        100,00 €

bis zu 5 Std.                    70,00 €                        115,00 €

bis zu 6 Std.                    75,00 €                        130,00 €

bis zu 7 Std.                    80,00 €                        145,00 €

bis zu 8 Std.                    85,00 €                        160,00 €

bis zu 9 Std.                    90,00 €                        175,00 €

bis zu 10 Std.                  95,00 €                        190,00 €             

 

Besuchen zwei oder mehrere Kinder aus einer Familie (auch Stief- oder Halb-geschwister) die Kindertageseinrichtung, werden die Gebühren für das zweite und jedes weitere Kind für jeden angefangenen Monat wie folgt erhoben:

 

bis zu 4 Std.                   55,00 €                            80,00 €

bis zu 5 Std.                   60,00 €                            95,00 €

bis zu 6 Std.                   65,00 €                           110,00 €

bis zu 7 Std.                   70,00 €                           125,00 €

bis zu 8 Std.                   75,00 €                           140,00 €

bis zu 9 Std.                   80,00 €                           155,00 €

bis zu 10 Std.                 85,00 €                           170,00 €

 

 

Zuzüglich zu den Gebühren ist monatlich ein Spielgeld von 5,00 € zu entrichten sowie zweimal jährlich 5 € Kopiergeld. Vollendet ein Kind, das die Kinderkrippe  besucht, im Laufe des Besuchsjahres sein  3. Lebensjahr, so sind ab dem Folgemonat die Gebühren für den Kindergarten zu entrichten. Der Beitrag ist für 12 Monate zu zahlen.

 

Kinder:

Unsere Einrichtung dürfen Kinder im Alter von 0 bis 7 Jahren besuchen. Die vorhandenen 129 Plätze werden auf 3 Kindergartengruppen und 2 Krippengruppen verteilt.

 

Es werden Kinder aus Pfaffenhausen, sowie den Ortsteilen Egelhofen, Weilbach, Schöneberg und Heinzenhof betreut. Bei vorhandenen Plätzen können auch Kinder aus anderen Gemeinden betreut werden. 

Ebenso werden Kinder aus anderen Nationalitäten betreut. Der zahlenmäßige Anteil dieser Kinder liegt bei ca. 23 %.

 

Team:

Das Team besteht aus:

  • sechs Erzieherinnen
  • fünf Kinderpflegerinnen
  • einer Kleinkindpädagogin
  • einer Sprachförderkraft
  • zwei Vorpraktikantinnen
  • vier Raumpflegerinnen 

 

Qualitätssicherung:

Die Qualität des Kindergartens wird durch die Transparenz des vielfälti­gen Angebotes (z.B. Projekttagebuch, Portfolio, Fotopräsentation, Elterngespräche, Entwicklungsbeobachtung durch perik, sismik/seldak, Vorkurs Deutsch, Förderpläne, Wahrnehmende Beobachtung) gewährleistet.

 

Wir sichern die Qualität unserer Arbeit durch regelmäßige Elternbefragungen (Wünsche, Anregungen, Vorschläge),  Mitarbeit des Elternbeirats, Austausch mit dem Kindergartenausschuss, Umsetzen des Bildungs- und Erziehungsplanes, Teilnahme an von der Fachberatung organisierten Leiterinnentreffen und Arbeitskreisen, sowie flexiblen Öffnungszeiten, Mittagsverpflegung und die Zusammenarbeit mit der Grundschule.

 

Das Team trifft sich vierzehntägig für zwei Stunden zur Teambesprechung. Zusätzlich steht den pädagogischen Mitarbeitern pro Woche eine gruppeninterne Teambesprechung sowie eine Stunde Verfügungszeit zu. Außerdem findet wöchentlich ein gruppenübergreifendes Frühteam zu aktuellen Themen statt.

 

Wir arbeiten mit Fachkräften (Logopädische Betreuung, Frühförderung und Ergo­therapie, Jugendamt, Psychologen) zusammen und nehmen aktiv am Ortsgeschehen teil.

 

Durch die Teilnahme an Fortbildungen, die regemäßige Überarbeitung der Konzeption, die Reflektion unserer pädagogischen Arbeit, Mitarbeitergesprächen mit der Leitung und dem Träger sowie dem Austausch mit anderen Kitas in der Verwaltungsgemeinschaft sichern wir die Qualität unserer Arbeit.

 

Der Qualifikationsschlüssel (Anteil von Fachkraftstunden zu Ergänzungsstunden) wird eingehalten.

 

 

Räumlichkeiten:

Die Räumlichkeiten für den Kindergarten sehen die Betreuung von 129 Kindern vor und bieten allen Kindern bestmögliche Bildungserfahrungen und Chancen.

 

Das pädagogische Konzept ist ein ganzheitlicher Ansatz zur Förderung der kindlichen Entwicklung.

 

Die Arbeit mit den Kindern geschieht nicht mehr überwiegend in Stammgruppen, son­dern vermehrt offen und in Kleingruppen. Für die Kindergartenkinder stehen 3 Stamm­gruppenräume und mehrere Funktionsräume zur Verfügung.  In den Stammgruppen können zwischen 25 und 35 Kinder betreut werden. Die Gruppen bieten einen Orientierungsplan, eine klare Raum- und Zeitstruktur sowie das Erlernen und Einhalten von Regeln. Jedes Kind hat seine Stammgruppe und Bezugspersonen, die in der Eingewöhnungsphase und bei bestimmten Anlässen, z. B. Morgenkreis, themenbezogene Projekte, Feiern, Kinderkonferenzen und bei anderen Lernangeboten bedeutsam sind. 

 

Zu jeder Gruppe gehören ein Gruppenraum, eine Intensivraum, eine Küche, eine Galerie, eine Garderobe, Waschraum mit Toiletten und eine eigene Terrasse mit Zugang aus dem Gruppenraum und der Garderobe.

 

Die Funktionsräume sind bestimmten Bildungsbereichen gewidmet und bieten Freiraum für individuelle und moderierte Lernprozesse. Diese sind notwendig, um der breiten Altersspanne der Kinder, der teilweise erheblichen Unterschiede im Entwicklungsstand in Bezug auf die Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit, den Differenzen in den Stärken und den unterschiedlichen Interessen und Neigungen der Kinder Rechnung zu tragen.

 

Die Kinder können sich entsprechend ihrem Entwicklungsstand in vielfältige Lernprozesse einbringen.

 

Die Räumlichkeiten und die teiloffene Arbeit ermöglichen den Kindern, zu lernen sowie selbst zu bestimmen mit wem, wo und wie lange sie spielen möchten. In diesem Rahmen erhalten sie die Freiheit, die sie brauchen, um etwas zu entscheiden, zu erforschen und auszuprobieren.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Gruppenraum Kita

 

Medien- und Sprachraum im UG

Hier werden den Kindern Bilderbücher, Spiele und andere Medien zur Verfügung gestellt. Dadurch erwerben sie Freude am Sprechen und am Dialog. Sie entwickeln Literacy-bezogene Kompetenzen.

 

Naturwissenschaftsraum, Technik und Musik (Lernwerkstatt) im UG

In diesem Raum wird die Entwicklung von mathematischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen gefördert. Die Neugierde und der Forscherdrang der Kinder können sich hier entfalten und werden durch attraktive Lernangebote aufgegriffen und weitergeführt. Durch den Einsatz unserer zahlreichen Musikinstrumente, können die rhythmisch - musikalischen Fähigkeiten der Kinder gefördert werden.

 

Gestaltungsraum (Kunstatelier) im UG

Schwerpunkt ist hier die Bildung von sinnlicher Wahrnehmung und Kreativität, die Schulung von differenzierter Wahrnehmungsfähigkeit sowie die Stärkung des kreativen und schöpferischen Kindes im Umgang mit dem vielfältigen Material. Über die gestalterische Tätigkeit erwerben die Kinder feinmotorische Kompetenzen und gelangen über ihr Werk in einen inneren Dialog, der maßgeblich zur Selbstbildung beiträgt. 

 

Grossansicht in neuem Fenster: Kunstatelier  Grossansicht in neuem Fenster: Kunstatelier

 

Turnraum im UG

Mindestens einmal wöchentlich steht den Kindern jeder Gruppe der Turnraum für gezielte Turnangebote zur Verfügung. Ein umfassendes Bewegungsangebot fördert die motorische Entwicklung.

 

Ruhe- und Entspannungsraum

Dieser Raum mit Sternenhimmel bietet den Kindern optimale Rückzugs- und Erholungsmöglichkeiten.

 

Bewegungsraum im EG

Am Motorikzentrum mit integrierter Kletterwand können Kinder Bewegungserfahrungen sammeln und elementare Bewegungsbedürfnisse befriedigen. Im Bewegungsraum werden die Körperkoordination, das Körperbewusstsein und die konditionellen Fähigkeiten ausgebildet.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Bewegungsraum

 

Bau- und Konstruktionsraum im EG

Kinder machen Erfahrungen mit Maßeinheiten und statischen Beziehungen. Sie experimentieren und probieren neue Konstruktionen aus. Dies fördert auch das mathematische Grundverständnis.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Bauraum  Grossansicht in neuem Fenster: Bauraum

 

Kinderbistro im EG

In diesem Raum legen wir Wert auf eine gepflegte Esskultur und Tischmanieren. Bei gemeinsamen Mahlzeiten werden soziale Beziehungen gepflegt. Unser Wissen über gesunde Ernährung und die Folgen von ungesunder Ernährung geben wir hier an die Kinder weiter.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Kinderbistro

 

Außenanlage

Jede Gruppe verfügt über eine überdachte Terrasse mit Zugang aus den Gruppenräumen und der Garderobe. Diese Terrasse dürfen die Kinder während der Freispielzeit auch ohne direkte Aufsicht nutzen. Außerdem können die Kinder nach Wunsch im Laufe des Tages den Garten in Kleingruppen ohne direkte Aufsicht nutzen.

 

Grossansicht in neuem Fenster: Außenanlage Kita  Grossansicht in neuem Fenster: Außenanlage

 

 

Tagesablauf

Vormittag:

07:00 Uhr – 08:45 Uhr Bringzeit

Die ersten Kinder treffen im Kindergarten ein. Erzieher und Kinder begrüßen sich per Handschlag. Das freie Spielen ermöglicht den Kindern einen sanften Einstig in den Tag. Ein zeitiges und stressfreies Ankommen ist wichtig für das Wohlbefinden Ihres Kindes.

 

Die Eltern bringen Ihr Kind in die Gruppe und verlassen bis spätestens 8:45 Uhr die Einrichtung. Ab diesem Zeitpunkt nutzen die Kinder die Räumlichkeiten der gesamten Kita, weshalb die Eingangstüre geschlossen sein muss. Gleichzeitig beginnen die verschiedenen Angebote (z.B. Morgenkreis, Vorschulprogramm, Turnen)

08:45 Uhr – 11:00 Uhr finden folgende Angebote statt:

 

  • Regelmäßige Aktivitäten (Turnen, Waldtage, Spaziergänge, gemeinsames Frühstück, Geburtstagsfeiern, mathematische Frühförderung (Zahlenland), Sprachprogramm für Vorschulkinder (Würzburger Sprachprogramm, Schlaumäuse), Sprachkurs für Kinder mit Bedarf, Büchereibesuche)
  • Gezielte Angebote
  • Freispielzeit in der Gruppe (gruppenübergreifend in den Funktionsräumen und im Garten)
  • Gleitendes Frühstück
  • Angebote und Aktivitäten zum Projektthema werden vom pädagogischen Personal und den Kindern erarbeitet und durchgeführt.

 

Regelmäßige Aktivitäten: monatliche Brezenbrotzeit, Geburtstagsfeiern, mathematische Frühförderung (Zahlenland), Sprachprogramm für Vorschulkinder (Würzburger Sprachprogramm, Schlaumäuse), Sprachkurs für Kinder mit Bedarf, Turnen und Waldtage.

Frühstück und Getränk wird von den Kindern (verpackt in einer Kindergartentasche/Rucksack) in den Kindergarten mitgebracht. Zusätzlich bieten wir im Kindergarten kostengünstig Mineralwasser an (Abrechnung jeden zweiten Monat).

 

Gleitendes Frühstück: d.h. die Kinder frühstücken selbstständig in Kleingruppen am Tisch. Zeitpunkt sowie Menge des Frühstücks bestimmen die Kinder.

 

11:15 Uhr – 11:45 Uhr Stuhlkreis

Angebote in gemeinsamer oder geteilter Runde in der Gruppe Ihres Kindes, die vom pädagogischen Personal angeleitet werden: z. B. Kreisspiele, Lieder, Gespräche, Rätsel, Gedichte, Fingerspiele, Geschichten und Märchen usw. zum Projektthema und den Festen im Jahreskreis.

 

11:45 Uhr – 13:00 Uhr

Freispiel in der Gruppe oder im Garten (wetterabhängig)

 

12:30 Uhr  – 13:45 Uhr

Gemeinsames Essen und Ruhephase der Kinder, welche die Mittagszeit in der Einrichtung verbringen.

Das Mittagessen wird täglich frisch von der Großküche aus Ursberg geliefert.

 

Nachmittag:

Von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr ist die Bringzeit für die Kinder, die das Mittagessen zu Hause einnehmen und für Kinder, welche die Einrichtung nur am Nachmittag besuchen.

 

 

14:00 Uhr – 16:00 Uhr

  • Freispielzeit in der Gruppe, in den Funktionsräumen oder im Garten
  • Verschiedene Angebote und Aktivitäten wie z.B. Aktionsnachmittage

 

Der Nachmittag gestaltet sich ähnlich wie der Vormittag. Während der Freispielzeit im Laufe des Tages kann das Kind selbst wählen, wo, wie lange und mit wem es spielen möchte.

 

 

Durch die etwas geringere Belegung am Nachmittag können wir uns hier dem einzelnen Kind noch intensiver widmen.

 

16:00 Uhr – 17:00 Uhr Abholzeit

 

Um 17:00 Uhr ist die Kindertagesstätte geschlossen. 

 

Pädagogische Aktivitäten im Jahreskreis

Die Kindertagesstätte nimmt an öffentlichen Veranstaltungen wie dem Aktionstag „Pfaffenhausen leuchtet“ im Advent und am Faschingsumzug teil. Ebenso organisiert sie eigene öffentliche Veranstaltungen, wie den Martinsumzug und das Sommerfest. Zusätzlich finden zahlreiche interne Aktionen statt.

 

Folgende Aktivitäten unternehmen wir im Laufe des Jahreskreislaufes mit Ihren Kindern:

 

  • Elternfrühstück
  • Erntedankfrühstück
  • Besuch der Zahnputzstube
  • Regelmäßig gemeinsame Frühstücke in den Gruppen
  • Geburtstagsfeiern
  • Kooperationsprojekt in der Schule (VS)
  • Aktionsnachmittage
  • Regelmäßige Besuche der Senioren im Haus St. Anna
  • Sprachkurs für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund
  • Vorschulprogramm intern
  • St. Martins Umzug
  • Nikolausbesuch
  • Weihnachtsfeier
  • Zahlenland (VS)
  • Würzburger Trainingsprogramm (VS)
  • Faschingsball
  • Osterfeier
  • Schnupperbesuch in der Schule (VS)
  • Schulwegtraining (VS)
  • Schnupperbesuch der Neulinge
  • Übernachtung im Kindergarten (VS)
  • Ausflug der Vorschulkinder
  • Abschiedsfeier der Vorschulkinder 

 

Öffentlichkeitsarbeit:

Die Kita St. Christophorus ist in der Gemeinde Pfaffenhausen mit der Öffentlichkeitsarbeit der Vereine eng verankert. Wir organisieren den Martinsumzug, zu dem der gesamte Markt Pfaffenhausen eingeladen ist, nehmen aktiv an der Aktion „Pfaffenhausen leuchtet“ teil, sowie an dem vom Faschingsverein organisierten Faschingsumzug. Auch an unserem Sommerfest empfangen wir zahlreiche Gäste aus der Marktgemeinde.

 

 

Über unsere aktuellen Aktivitäten können sich alle Eltern und Interessierte auf unserer Homepage und durch Artikel der Mindelheimer Zeitung informieren.

 

Auch mit anderen Einrichtungen arbeiten wir partnerschaftlich zusammen wie z.B.

  • Therapeuten
  • SVE
  • Grundschule
  • Bücherei
  • Seniorenheim

 

Zusammenarbeit mit den Eltern:

Elternarbeit findet täglich durch Tür- und Angelgespräche beim Bringen und Abholen,  bei Elternabenden, bei Elternfrühstücken und gemeinsamen Feiern statt.

 

Um die Zusammenarbeit zu intensivieren, unterstützen uns mind. 10 gewählte Elternbeiratsmitglieder, die dem Kindertagesstätten-Team bei verschiedenen Veranstaltungen und Entscheidungen zur Seite stehen!

 

Zum Kennenlernen und zum Austausch der Eltern untereinander, findet einmal jährlich ein gruppeninternes und einmal ein gruppenübergreifendes Elternfrühstück statt.

 

Aktuelle Informationen erhalten die Eltern anhand von Elternbriefen, Elternabenden, Aushängen an der dafür vorgesehenen Pinnwand und über persönliche Mitteilungen sowie in unserem Projektordner.

 

Einmal im Jahr finden Elternsprechtage mit Entwicklungsgesprächen statt. Jede Gruppe hat einmal in der Woche eine festgelegte Sprechstunde.

 

Es finden fest eingeplante Elternabende, wie z. B. Elternbeiratswahl, Infoabende und ein Schultütenbastelabend und gemeinsame Aktivitäten zu verschiedenen Themen statt. Zusätzlich bieten wir je nach Thema und Interesse weitere Elternabende bzw. Elternnachmittage an.

 

Die Eltern können sich in das Kindergartenleben mit einbringen, z.B. im Rahmen der Projektarbeit, Angebote für Kinder mitorganisieren und veranstalten (z. B. Sommerfest, St. Martin, Zubereitung der gesunden Mahlzeit, Faschingsumzug vorbereiten, Weihnachtsfeier…).

 

Grossansicht in neuem Fenster: Elternarbeit

 

 

Konzeption der Krippe

Pädagogische Arbeit:

„Das kleine Ich bin Ich“ oder das Kind als Individuum

 

Das Bild von Kind hat sich im Lauf der Zeit stark geändert. Galt es früher noch als ein zu erziehendes Wesen, so sehen wir es heute als kompetentes Kind, als Akteur seiner Entwicklung. Dennoch haben gerade Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren ihre besonderen, individuellen Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen, bevor der Lernprozess in Gang kommen kann. 

 

Jedes Kind soll sich bei uns angenommen und in seiner Einzigartigkeit willkommen fühlen.  Dafür muss zunächst eine Bindung zu einer Bezugsperson aus dem pädagogischen Personal aufgebaut werden. Wir arbeiten mit dem „Berliner Modell“ der Eingewöhnung, nach dem in langsamen Schritten und ganz behutsam unter Begleitung durch einen Elternteil, eine Beziehung zur Erzieherin hergestellt wird (s. Eingewöhnung). Auf dieser Bindung baut alles Weitere auf. Sie gibt dem Kind die Sicherheit, sich in der Gruppe wohl zu fühlen. Erst jetzt können auch Lernprozesse beginnen, denn ein Kind lernt immer als Ganzes mit all seinen Emotionen, Sinnen, geistigen Fähigkeiten und Ausdrucksweisen. Es lernt also ganz oder gar nicht, darum ist das Ziel die Erkenntnis: „Hier kann ich sein, wie ich bin.“ Auch in der Krippe arbeiten wir projekt- und kindorientiert, weil dies im besonderen Maß die Interessen der einzelnen Kinder aufgreift. Das Kind kann sich selbst mit seinen Vorerfahrungen einbringen, die verschiedensten neuen Erfahrungen über den Facettenreichtum der Projektarbeit machen und so nachhaltig all seine Kompetenzen ausdifferenzieren.

 

Die Grundbedürfnisse des Kindes:

-„Ich und Du“  (Soziale Eingebundenheit)

Wenn die Beziehung zur Erzieherin aufgebaut worden ist, kann das Kind aus dieser Sicherheit heraus weitere Beziehungen knüpfen. So lernt es Schritt für Schritt die anderen Betreuungspersonen und die Kinder in seiner neuen Gruppe kennen. Das Kind soll sich schließlich in der Gruppe wohl und geborgen fühlen, als Erweiterung der Familie zuhause.

 

- „Hilf mir es selbst zu tun“ (Autonomieerleben)

Kinder, die sich sicher fühlen, beginnen ihre Umwelt zu erkunden. Wir wollen ein Umfeld schaffen, in dem die Kinder selbst aktiv werden. Sie sollen erkennen, was sie schon selbst können und wie sie sich selbst immer mehr von der Welt aneignen können. Diese Erkenntnis macht Kinder selbstbewusst und stark. So treten auch die individuellen Interessen stärker hervor und für den Erzieher wird es einfacher, zu erkennen, was das Kind wirklich beschäftigt und wo sich mögliche Themen für die Projektarbeit ergeben.

 

- „Das kann ich schon“(Kompetenzerleben)

Das kompetente Kind lernt über das freie Spiel. Inzwischen weiß man, dass spielen nicht nur ein Grundbedürfnis des Kindes ist, sondern auch seine ureigene Form des Lernens, der Selbstbildung. Wir wollen dem Kind eine anregende Umgebung bieten, in der es sich vielseitig bilden kann. Indem es von Erwachsenen begleitet wird, erschließen sich dem Kind nach und nach auch die Bedeutungen der im Spiel kennengelernten Sachverhalte. Projektarbeit in der Krippe ist auch eine vorwiegend spielerische. Gemäß dem aktuell interessanten Thema, wird die Umwelt so gestaltet, dass das Kind selbst über das Spiel projektbezogene Erfahrungen machen kann.

 

Diese Punkte bilden die Basis für die erfolgreiche pädagogische Arbeit in der Krippe. Das Kind ist nun in der Gruppe angekommen. 

 

Pädagogische Schwerpunkte in der Krippe:                     

(es werden hier nur die Punkte im Einzelnen aufgeführt, die sich vom Kindergarten unterscheiden und die eine besondere Bedeutung in der Krippe haben)

 

Soziale Kompetenz

Indem das Kind aus der Familie heraus in die Krippe, als erstes unbekanntes soziales Umfeld tritt, erwirbt es neue soziale Kompetenz. Es baut neue Beziehungen zu Erwachsenen und Kindern auf. In der Gruppe lernt es erste Verhaltensregeln, die unerlässlich sind für ein erfolgreiches Leben in unserer Gesellschaft. Dazu gehören Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Konfliktlösestrategien, Kompromissbereitschaft, Verantwortung für das eigene Handeln und Unvoreingenommenheit gegenüber anderen Menschen, sowie die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen. Andererseits erwirbt es aber auch Selbstbewusstsein und Selbständigkeit, indem es sich in der Gruppe erlebt und gegenüber anderen behauptet.

 

 

Gesundheits-, Bewegungs- und Sauberkeitserziehung

Für Krippenkinder hat die Sauberkeit im Bereich der Gesundheitserziehung eine übergeordnete Bedeutung. Da sie außerhalb der Familie zum ersten Mal mit vielen fremden Menschen in Kontakt kommen, müssen grundlegende Regeln der Hygiene konsequent befolgt und schließlich selbstverständlich werden. Dazu gehört vor allem das regelmäßige Händewaschen, Hygiene beim Windeln wechseln, Toilettentraining, die Benutzung von Taschentüchern, Sauberkeit in der Gruppe und beim Zubereiten von Speisen sowie das gemeinsame Essen am Tisch. Je nach dem Grad der Entwicklung dürfen die Kinder selbst mit Besteck essen.  Zur Sauberkeitserziehung gehört auch, dass man sich schmutzig machen darf und sich anschließend wieder reinigt.

Das Experimentieren mit Matsch, Farbe, Kleister liefert wichtige Sinneserfahrungen und befördert so die Entwicklung in besonderem Maße.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Gesundheitserziehung ist die Bewegung. Sei es im Haus, oder draußen an der frischen Luft. Sofern es das Wetter erlaubt gehen wir nach draußen in den Garten oder machen ausgedehnte Spaziergänge durch den Ort oder über die Felder. Im Haus bieten wir Bewegungsmöglichkeiten in der Spielstraße und im Bewegungsraum. Spielen, Toben, Tanzen und Turnen sind Sinnes-und Wahrnehmungserfahrungen, die großen Einfluss auf ein positives Selbstkonzept des Kindes nehmen. Dies stabilisiert nicht zuletzt auch das Selbstwertgefühl. Um den Kindern eine gesunde Ernährung näher zu bringen, veranstalten wir einmal im Monat ein gesundes Frühstück und regen darüber hinaus auch die Eltern an, gesunde Nahrungsmittel für die tägliche Brotzeit mitzugeben. Körperlich und geistig starke Kinder sind weniger anfällig für Krankheiten und gehen selbstbewusst durchs Leben.

 

Natur-, Umwelt- und Kulturerziehung

Wie bereits angesprochen, besitzen Kinder die Kompetenz, sich selbst „die Welt“ anzueignen. Daher wollen wir die Umwelt des Kindes so gestalten, dass es selbst möglichst viele verschiedene Erfahrungen machen kann. Durch den Austausch mit uns Erwachsenen erschließt sich dann auch der Sinn des Erforschten. Wir unternehmen zum Beispiel gemeinsam Ausflüge nach draußen. So spazieren wir durch Wald und Wiesen, besuchen einen Bauernhof, Geschäfte und Firmen des Ortes oder bestaunen die der Jahreszeit entsprechend geschmückte Kirche. Dabei steht das Erleben lassen, das Ausprobieren, Staunen und Freuen im Vordergrund. Zudem vermitteln wir den Kindern, wie wichtig es ist, Natur und Umwelt zu schützen, damit sie eine eigene Werthaltung entwickeln. Das Kennenlernen unserer Kultur bildet ebenfalls ein wichtiges Element unserer pädagogischen Arbeit.  So feiern wir zum Beispiel die christlichen Feste mit all ihren Bräuchen oder vermitteln die Grundlagen unserer gesellschaftlichen Ordnung. Dazu gehören selbstverständlich die Offenheit und der Respekt gegenüber anderen Kulturen und deren Regeln.

 

Sinneswahrnehmung

Das kleine Kind lernt immer als Ganzes. Neben den geistigen Fähigkeiten und den Ausdrucksweisen sind also auch immer alle Sinne am Lernprozess beteiligt. Dies zeigt uns, wie wichtig es ist, den Kindern vielfältige Anregungen für die Sinne zu bieten. Greifen bedeutet auch Begreifen, Hören, Sehen, Riechen, Schmecken bedeutet Verinnerlichen. Äußeres kommt über die Sinne nach Innen. Wir wollen helfen, die Sinne zu sensibilisieren, Sinnesreize zu erkennen, sie dann zu interpretieren, zu verstehen und das Gelernte zu behalten. Gerade die Projektarbeit bietet hier hervorragende Möglichkeiten.

 

Musikalisch-ästhetische Förderung

Musik und künstlerische Gestaltung sind elementare Lebensäußerungen und wichtige Wege der „Weltaneignung“. Singen, Tanzen und Rhythmus helfen bei der Entwicklung von Sprache, von kreativen, sozialen und kognitiven Kompetenzen. Ebenso verhält es sich mit der künstlerisch-, ästhetischen Gestaltung. Durch die Vielfalt der bereitgestellten Materialien, Werkzeuge, Farben und Techniken, wird das kindliche Interesse geweckt. Die Freude am Experimentieren und Gestalten bildet die Basis für erfolgreiches Lernen. Bei diesen musischen Tätigkeiten kommuniziert das Kind mit sich selbst. Inneres kommt nach Außen. Das Kind erkennt, was es selbst schon kann und bearbeitet, was es im Inneren beschäftigt. Für seine Produkte erfährt es Wertschätzung von außen, zum Beispiel bei selbstgemalten Bildern.

 

Äußeres kommt nach Innen, zum Beispiel in Form von Liedern. Das Kind variiert die Informationen von außen oft, bearbeitet sie und verwendet sie weiter. So wird es wieder kreativ und arbeitet automatisch an seinen Kompetenzen. Wenn Kinder sich intensiver mit bestimmten Themen befassen, werden auch in der Krippe Projekte gestartet. Kleinkindgerecht nähern wir uns dem Sachverhalt dann von verschiedenen Seiten. So kann das Kind sich selbst innerhalb des Projekts weiterbilden und auf den eigenen Vorerfahrungen aufbauend, Erfahrungen sammeln und nachhaltig Kompetenzen entwickeln.

 

Sprachentwicklung

Dieser Punkt nimmt eine besondere Bedeutung im pädagogischen Arbeiten der Krippe ein, da die Grundlagen für ein ausdifferenziertes Sprachvermögen in den ersten drei Lebensjahren gelegt werden. Viele Kinder lernen bei uns nicht nur ihre ersten Worte sondern erklimmen entscheidende Stufen im Spracherwerb. Deshalb ist es sehr wichtig, viel mit den Kindern zu sprechen, gemeinsam Bücher zu betrachten, Spiele sprachlich zu begleiten, Fragen zu stellen, zu singen, sowie Fingerspiele und kleine Gedichte zu lernen. Dabei zeigt sich das pädagogische Personal geduldig, lässt die Kinder selbst sprechen und wiederholt Lieder, Fingerspiele und das Bücher vorlesen immer wieder. Auch hier trägt die Projektarbeit in großem Maß zu Sprachentwicklung bei. Kinder sind viel engagierter im Sprechen bei Themen, die sie interessieren. Je besser sich ein Kind ausdrücken kann, desto mehr verbessert sich sein Sozialverhalten, seine Denkfähigkeit und so auch seine Stellung in der Gesellschaft.

 

Übergang zum Kindergarten

Da sich Krippe und Kindergarten in unserem Haus unter einem Dach befinden, können die Kinder ganz ungezwungen beide Einrichtungen kennenlernen. So dürfen die Krippenkinder immer wieder mit dem Personal durch das Haus gehen und die anderen Gruppen besuchen. Wenn es auf den Übergang zugeht, dürfen sie auch schon für kurze Zeit in der jeweiligen Gruppe bleiben und lernen so die neuen Betreuerinnen und die anderen Kinder kennen. Im Gegenzug kommen auch ab und zu Kindergartenkinder in die Krippe um mit „den Kleinen“ zu spielen. Da unser Tagesablauf und die Regeln mit denen des Kindergartens vergleichbar sind, finden sich die Kinder schnell in der neuen Gruppe zurecht und der Übergang geht unproblematisch vonstatten.

 

Kinderschutz, Inklusion, Elternarbeit

siehe Kindergarten.

 

Tagesablauf in der Krippe:

Um dem Kind auch durch die äußere Struktur Sicherheit und Orientierung zu geben, folgt der Krippentag einem überschaubaren, aber immer gleichen Ablauf. Durch die Beziehungen zur Gemeinschaft und die tägliche Wiederholung des Ablaufs entsteht zudem ein „Wir-Gefühl“.

 

7:00 – 8:45 Uhr Bringzeit

 

Die Kinder treffen nach und nach im Kindergarten ein. Erzieher und Kinder begrüßen sich, dann darf frei gespielt werden. Bis 8:45 Uhr sollen alle Kinder in der Krippe sein.

 

9:00 Uhr Morgenkreis

 

Wir begrüßen uns mit einem Lied und besprechen, wer da ist und wer fehlt. Entsprechend der Jahreszeit oder der aktuellen Projekte, singen wir Lieder, zeigen Fingerspiele, Geschichtensäckchen, besprechen Gegenstände oder machen Bewegungsspiele.

 

ca. 9:15 Uhr gemeinsames Händewaschen

 

ca. 9:20 Uhr gemeinsames Frühstück

 

In der Krippe essen wir gemeinsam, da die Kinder oft noch Unterstützung benötigen. Zudem wollen wir auf grundlegende Tischmanieren achten und den Kindern Schritt für Schritt das selbständige Essen beibringen. Dabei bestimmen die Kinder selbst, wie viel und was sie von dem Mitgebrachten essen wollen. Die Getränke stehen den Kindern ständig zur Verfügung. Wir erinnern auch im Lauf des Tages immer wieder ans Trinken.

 

ca. 9:45 - 10:00 Uhr Wickel- und Toilettenzeit

 

Im Anschluss an das Frühstück werden alle Kinder gewickelt, beziehungsweise auf die Toilette gebracht. Hier achten wir besonders auf Sauberkeit und halten die Kinder zum Händewaschen an. Selbstverständlich wird zudem nach Bedarf gewickelt und die Toilette aufgesucht.

 

10:00 – 11:15 Uhr Freispielzeit und gezielte Angebote; Spaziergänge

 

Das freie Spiel hat den größten Anteil am Tagesablauf, denn es gehört zu den Grundbedürfnissen des Kindes. Auf diese Weise lernt es und eignet sich „die Welt“ an. Dem Kind stehen projektbezogene Spielbereiche, sowie eine Puppenecke, eine Bauecke und eine Kuschelecke mit Büchern zur freien Verfügung. Es kann selbständig malen und kneten. Zudem wird nach der Wickelzeit der Bewegungsraum geöffnet. Hier können sie mit Rutschautos fahren, schaukeln, turnen oder „Häuser“ bauen.

 

Während der Freispielzeit gibt es täglich wechselnde Erfahrungsmöglichkeiten, wie Gestalten, Experimentieren, Musik, Kasperltheater, Verkleiden, Kochen oder Backen. Zudem unternehmen wir ausgedehnte Spaziergänge in die Natur oder in den Ort.

 

ca. 11:15 Uhr gemeinsames Aufräumen

 

ca. 11:30 Uhr Sitzkreis

 

Nun wird noch einmal gesungen, getanzt und vorgelesen. Die Inhalte aus dem Morgenkreis werden bewusst wiederholt, so festigen sie sich und die Kinder können schnell mit machen.

 

11:45 – 13:00 Uhr Abholzeit

 

Je nach Buchungszeit werden die Kinder abgeholt. Bis es soweit ist, dürfen die Kinder wieder frei spielen. Wenn es das Wetter erlaubt, gehen wir in den Garten. Beim Abholen verabschieden sich Betreuer und Kinder voneinander.

 

ca. 12:20 – 12:45 Uhr Mittagessen

 

Krippenkinder, die über Mittag bleiben, essen in der Gruppenküche. Das Essen kommt frisch aus der Ursberger Großküche. Es gibt täglich wechselnd drei Gänge mit Suppe, Hauptspeise mit Salat und Nachspeise.

 

ca. 13:00 Uhr Mittagsruhe

 

Nach dem Essen werden die Kinder wieder gewickelt oder zur Toilette gebracht. Im Anschluss beginnt die Mittagsruhe. Entweder schlafen die Kinder oder sie hören eine Geschichte, dies richtet sich nach den Gewohnheiten des Kindes.

 

ca. 14:00 – 16:00 Uhr Freispielzeit

 

Ähnlich wie am Vormittag haben die Kinder neben dem Freispiel die Möglichkeit an wechselnden Angeboten teilzunehmen.

 

15:15 Uhr Brotzeit

 

Es wird etwas von der mitgebrachten Brotzeit gegessen oder Obst angeboten.

 

16:00 – 17:00 Uhr Abholzeit

 

Je nach Wetter gehen wir während dieser Zeit in den Garten oder spielen frei in Spielstraße und Gruppe. Beim Abholen verabschieden sich Erzieher und Kinder voneinander.

 

Eingewöhnung:

Die Eingewöhnungsphase hat für die Krippe eine übergeordnete Bedeutung. Bis sich das Kind mit der neuen Umgebung vertraut gemacht und eine vertrauensvolle Beziehung zu seiner Erzieherin hergestellt hat, ist es notwendig, dass die Eltern ihr Kind in diese Zeit der Eingewöhnung begleiten und unterstützen. Dabei geben die Eltern dem Kind die Sicherheit, die es braucht um sich auf das Neue erfolgreich einlassen zu können.

 

Es gelten folgende Grundsätze:

 

  • In der Regel dauert eine Eingewöhnung ca. drei Wochen. Dieser Zeitraum kann je nach Kind variieren.

 

  • Die Eltern sollen sich während der Eingewöhnung zurückhaltend verhalten, ihr Kind lediglich beobachten und auch nicht mit den anderen Kindern spielen.

 

  • Nach einigen Tagen wird nach Absprache mit der Erzieherin eine kurze Trennung von ca. 10 Minuten vereinbart. Ein kurzer, für das Kind deutlicher Abschied ist wichtig.

 

  • Während der Trennung verlassen die Eltern den Gruppenraum, bleiben aber in der Einrichtung erreichbar. Das Verhalten des Kindes zeigt, ob der erste Trennungsversuch gelungen ist. Schrittweise kann nun die Trennungszeit ausgedehnt werden.

 

  • Bei den folgenden längeren Trennungszeiten bleiben die Eltern bitte stets telefonisch erreichbar.

 

  • In der Eingewöhnung soll das Kind regelmäßig und ohne Fehlzeiten gebracht werden.

 

  • Nach ca. vier bis fünf Wochen hat sich das Kind in der Krippe eingelebt und fühlt sich wohl.

 

  • Wenn die Eltern aus wichtigen Gründen die Eingewöhnung nicht selbst übernehmen können, sollen sie ihrem Kind eine andere vertraute Person zur Seite stellen. Es wird allerdings empfohlen keinen weiteren Wechsel der Begleitperson vorzunehmen.

 

  • Vertraute Dinge von zuhause, wie ein Schmusetuch, ein Kuscheltier, Bücher oder ein Lieblingsspielzeug können für das Kind während der ersten Zeit in der noch unvertrauten Umgebung sehr hilfreich sein.

 

  • Es sollten zwei bis drei Wochen eingeplant werden, um das Kind gut in die Gruppe zu begleiten. ( kein Arbeitsbeginn)

 

Organisatorische Gestaltung:

Die Kinder werden zeitlich gestaffelt aufgenommen. Die genauen Tage und Uhrzeiten werden rechtzeitig mit den Eltern abgesprochen. Während der Eingewöhnung besucht das Kind die Krippe nur stundenweise.

 

1. -3. Tag: Die Bezugsperson und das Kind bleiben eine Stunde und gehen dann gemeinsam nach Hause.

 

 

4. -6. Tag: Die Bezugsperson bleibt ca. 45 Minuten, verabschiedet sich vom Kind und kommt nach ca. 10 Minuten wieder und holt das Kind ab.

 

ab dem 7. Tag: Je nach Bedürfnis des Kindes werden die nächsten Eingewöhnungstage geplant.

 

Nach der Eingewöhnungszeit haben sich die meisten Kinder gut in der Krippengruppe eingefunden. Manchmal kann es nach einigen Wochen allerdings noch einmal zu einem Trennungsschmerz kommen, wenn die Kinder merken, dass sie jetzt jeden Tag in die Einrichtung kommen „müssen“. Gemeinsam mit den Eltern finden wir dann eine individuelle Lösung für das Kind, wie zum Beispiel die Anwesenheit noch einmal um eine halbe Stunde zu verkürzen. Wichtig ist es aber in dieser Situation, das Kind trotzdem weiter konsequent in die Einrichtung zu bringen. Meist ist diese Phase nach einer Woche vorbei.

 

 

 

Ein Kind ist nicht nur dafür da,

dass es erwachsen werde,

sondern auch, nein zuerst,

dass es selbst,

nämlich ein Kind

und, als Kind, Mensch sei.

                        Romano Guardini

 

 

 

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